Wanderweg Europäische Wasserscheide
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Qualitätssiegel Wanderbares Deutschland.Der Pflege- und Entwicklungsplan beinhaltet auch Aufgaben des Naturparks. Eine Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit umfasst die Sichtbarmachung der Europäischen Wasserscheide.
Mit diesem PDF-Dokument können Sie den Verlauf der Europäischen Wasserscheide im Naturpark Frankenhöhe herunterladen.

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Bahnhofstafel in Steinach.Der Verlauf der Europäischen Wasserscheide wurde als zertifizierter Qualitätsweg nach den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes sichtbar gemacht.
Beginnend am Bahnhof Schnelldorf über Schillingsfürst bis zum Scheitelpunkt Burgbernheim, dann über Colmberg bis in die Stadt Ansbach. Hinweisschilder auf dem Weg informieren über besondere Sehenswürdigkeiten auf den nächsten 25 km, an den angebundenen Bahnhöfen finden Sie allgemeine Informationen zum gesamten Wasserscheideweg.
Erleben Sie 97km fränkische Gastlichkeit, verbunden mit Kultur, wunderschönen Aussichten und Punkten, an denen die Wasserscheide offensichtlich wird.
Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie unter
www.wasserscheideweg.de und
www.burgbernheim.de
Markierungszeichen für Hauptweg
Markierungszeichen für Zu- und Schleifenwege Die Markierung des Hauptweges erfolgte mit den blau-weißen Markierungszeichen.
Zuwege, die zu einem der sechs anbgebundenen Bahnhöfen führen oder von diesen zum Hauptweg, sowie
Schleifenwege, die zu interessanten Zielen abseits des Hauptweges führen und zu diesem zurück, sind mit gelb-schwarzen Markierungszeichen gekennzeichnet.
Hinweisschilder mit Richtungswegweisern und Entfernungsangaben, zur besseren Orientierung des Wanderers vor Ort, werden zur Zeit erarbeitet. Wo bereits entsprechende Schilder stehen, werden diese durch kleinenere Markierungszeichen ergänzt.
.Der Wanderweg auf der Europäischen Wasserscheide wurde erst durch die Förderung mit EU-Mitteln möglich.
Die ergänzenden Maßnahmen werden durch Mittel des Freistaates Bayern gefördert und die Bahnhofsschilder durch die freundliche Unterstützung des VGN ermöglicht.
Falls Sie keinen PDF-Viewer (Adobe-Reader) zur Verfügung haben, können Sie sich diesen
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Generalsanierung Eichelbergweg
.Die Jahre und das den Weg herunterschießende Wasser haben am Eichelbergweg seine Spuren hinterlassen - er wurde 1990 als "Heuschreckenweg" mit einer wassergebundenen Decke ausgebaut.
Da der Eichelbergweg nun auch noch Teil unseres Qualitätsweges Europäische Wasserscheide ist und wir gerade in diesem Bereich aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft "punkten" können, sind wir für die Initiative der Gemeinde Diebach dankbar.
Die Sanierung erfolgt ebenfalls als wassergebundene Decke mit einigen Wasserableitungsmöglichkeiten im Weg. Die Maßnahme soll, soweit es das Wetter ermöglicht, noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Das Wasser hat bis zu 50cm tiefe Ausschwemmungen verursacht..
.Der vorzeitige Maßnahmebeginn wurde erteilt.
Die Förderung des Vorhabens wird gemäß dem Bayerischen Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und ländlicher Raum 2007-2013 (BayZAL) mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 kofinanziert.
Ohrenbach: Natur- und Geschichtsweg
.Natur (er)leben und Geschichte (be)gehen, so lautet das Motto des neues Lehrpfades in Ohrenbach, Ortsteil Reichardsroth.
Erleben Sie die Naturbesonderheiten und lassen sich an ausgewählten Orten über Tafeln informieren und inspirieren.
Auf dem Geschichtsweg geleiten Sie in den Weg einglassene Steine auf den Spuren der überaus reichen Vergangenheit dieses kleinen Ortes. Sicherlich begegnen Ihnen hier Namen und Daten, die Sie so nicht erwartet haben.
Die Einweihung der Wege fand am 14. September 2008 statt.
Nun beginnt der zweite Abschnitt - die Ergänzung mit Ruhepunkten und erläuternden Elementen, die den Besucher einige Details aus einer ganz anderen Persepktive und hautnah erleben lassen.
Lassen Sie sich von den Details überraschen!. Landschaftspflege im Taubertal
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Abwechslungsreiche Kulturlandschaft
Im Taubertal findet man auf engstem Raum ein vielfältiges Mosaik verschieden genutzter Flächen: Extensives Grünland, Brachflächen, Streuobstwiesen, Gebüsche, Heckenriegel...
.Bis vor etwa 100 Jahren war das Taubertal Weinbaugebiet. Hiervon zeugen die vielen Mauern, die die steilen Hänge terrassieren. Auch die mächtigen Steinriegel, meist an den Grundstücksgrenzen, sind ein Hinweis auf die frühere Nutzung.
Nach Aufgabe des Weinbaus dienten die Flächen vor allem der Heugewinnung. Durch die extensive Grünlandnutzung entstanden wertvolle Salbeiwiesen in den flacheren Hangbereichen und bunte Halbtrockenrasen in den Steilhanglagen.
Durch den vollständigen Rückzug der Landwirtschaft ist diese Vielfalt bedroht, da die Flächen aufgrund mangelnder Nutzung verbuschen. Mehr Informationen unter
www.lpv-mfr.de
Landschaftspflege ist oft schweißtreibende Arbeit.Im Einsatz für Natur und Landschaft
Um die wertvollen Lebensräume im Taubertal zu erhalten, ist Pflegemahd nötig.
Die Landwirte im Taubertal haben sich zum Teil spezielle Bergmäher angeschafft, um die extrem steilen Hänge bewirtschaften zu können.
Wo die Flächen bereits soweit zugewachsen sind, dass Mahd nicht mehr möglich ist, muss durch gezielte Entbuschungen erst wieder Offenland geschaffen werden.
Zugunsten wertvoller Pflanzen - hier: Helm-Knabenkraut (Orchis militaris).Umsetzung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes Taubertal
Der
Landschaftspflegeverband Mittelfranken setzt das vom Landesamt für Umweltschutz erstellte Pflegekonzept mit Mitteln des Naturparks Frankenhöhe, des Bezirks Mittelfranken sowie des Landkreises Ansbach um.
Seltene Schätze auf unseren Hutungen
. Auch auf anderen Hutungsflächen im Naturpark Frankenhöhe wird Landschaftspflege betrieben. Sei es druch unsere vierbeinigen Landschaftspfleger oder durch mühevolle Handarbeit unter Anleitung des Fachpersonals vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken.
Hier zwei typische Orchideen unserer Htutungsflächen. Bilder und Text von Wolfgang Subal.
Kleines Knabenkraut (Orchis morio)
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Kleines Knabenkraut (Orchis morio). Kaum eine andere Pflanzenart ist in den letzten 100 Jahren derart stark zurückgegangen. Früher verzichtete man aufgrund ihrer Häufigkeit auf die Nennung genauer Fundorte. Ihre „Salep“ genannten Wurzelknollen waren ein beliebtes und gesuchtes Heilmittel. Das Aufsammeln der Knollen war vor allem eine Sache armer Familien, die sich damit etwas Geld verdienten.
Heute ist die Art in Bayern stark gefährdet und selbst viele Fundorte aus den letzten 20 Jahren existieren nicht mehr. Die beiden Hauptursachen sind der starke Rückgang der Schafbeweidung in Fläche und Intensität sowie die massive Düngung aus der Luft (CO2, Stickoxide).
Auf mageren Wiesen und Weiden der Frankenhöhe existieren noch etliche, aber oft nur kleine Bestände.
Herbst Drehwurz oder Wendeldähre (Spiranthes spiralis)
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Herbst Drehwurz oder Wendeldähre (Spiranthes spiralis). Die konkurrenzschwache Orchideenart hat auf den Hutungen der Frankenhöhe ihren bayernweiten Schwerpunkt. Ursache ist die bis heute in der landschaft sichtbare große Ausdehnung von Schafweiden mit dem relativ nährstoffarmen Substrat aus Sandsteinkeuper.
Auch auf der Frankenhöhe wurden jedoch zahlreiche Weiden aufgelassen. Sie vergrasten und verbuschten in der Folge, so etwa längs der A7. Dadurch ist die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtline geschützte Art an vielen früheren Fundorten heute verschwunden, so etwa bei Berbersbach, bei Gräfenbuch, am Schloßbuck Dornberg.
Trotzdem - man findet die hübsche, aber unscheinbare noch ab August auf sehr kurzrasigen, gut beweideten Schafweiden und Obstwiesen.