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Feuchtwangen

Einwohner: 12800  

Fläche: 137,23 km2

Ortsteile: Feuchtwangen, Aichau, Aichenzell, Ameisenbrücke, Archshofen, Banzenweiler, Bergnerzell, Bernau, Bieberbach, Bonlanden, Breitenau, Bühl, Charhof, Dorfgütingen, Esbach, Eschenlach, Gehrenberg, Glashofen, Hammerschmiede, Heilbronn, Heiligenkreuz, Herrnschallbach, Hinterbreitenthann, Höfstetten, Kaltenbronn, Koppenschallbach, Krapfenau, Krapfenauer Mühle, Krobshausen, Kühnhardt am Schlegel, Larrieden, Leiperzell, Lichtenau, Lotterhof, Metzlesberg, Mögersbronn, Mosbach, Oberahorn, Oberdallersbach, Oberhinterhof, Oberransbach, Ratzendorf, Reichenbach, Rißmannschallbach, Rödenweiler, Sankt Ulrich, Seiderzell, Sommerau, Sperbersbach, Steinbach, Tauberschallbach, Thürnhofen, Tribur, Ungetsheim, Ungetsheimer Mühle, Unterahorn, Unterdallersbach, Unterhinterhof, Unterransbach, Vorderbreitenthann, Wehlmäusel, Weikersdorf, Weiler am See, Wüstenweiler, Zehdorf, Zischendorf, Zumberg, Zumhaus

An der Romantischen Straße liegt die Gemeinde Feuchtwangen. Mitten hindurch fließt malerisch das Flüsschen Sulzach. Mit fast 13.000 Einwohnern und 91 Ortsteilen, gehört Feuchtwangen zu den größeren Gemeinden des Naturparks. Was heute groß ist, fing wie die meisten Dinge einmal klein an und das vor langer, langer Zeit. Denn die ehemals freie Reichsstadt hat eine mehr als 1.200 Jahre alte Geschichte. Es heißt, dass schon 818/19 dort ein Benediktinerkloster urkundlich „mittelbegütert“ wurde. Neben dem Kloster ließen sich später Menschen nieder. Aus diesen beiden „Urzellen“, dem Kloster und dem entstandenen Königshof, soll schließlich Feuchtwangen hervorgegangen sein. Nicht alles ist zu Hundertprozent wirklich so belegt, doch bis heute prägt die Geschichte das Aussehen der Stadt. Sei es der weitläufige Marktplatz, auch genannt der „Festsaal Frankens“ mit dem 1726 erbauten Röhrenbrunnen. Oder die Stiftskirche (ehemalige Klosterkirche), welche seit der Reformation als evangelische Pfarrkirche dient. Besonders sind vor allem dort auch die überregional bekannten Theaterfestspiele im Klostergarten – die Kreuzgangspiele. Unter den romanischen Arkaden und uralten, knorrigen Kornelkirschen finden in dem Freilichttheater jeden Sommer die verschiedensten Inszenierungen statt. Weitere Kulturangebote der Stadt sind das Fränkische Museum und das Sängermuseum. Doch Feuchtwangen hat nicht nur Kultur und Geschichte zu bieten, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten wie eigens im Land angebauter Safran oder Bier aus dem Urgetreide Emmer. Wer es etwas turbulenter mag, für den gibt es die zweitgrößte bayerische Spielbank in Feuchtwangen oder die regional bekannte Mooswiesenmesse im September.