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Rügland

Einwohner: 1400

Fläche: 20,91 km2

Ortsteile: Rügland, Unternbibert, Lindach, Rosenberg, Daubersbach, Stockheim, Obernbibert, Kräft, Fladengreuth

Die Gemeinde Rügland liegt wunderschön eingebettet im Methlachtal und schmiegt sich an die angrenzenden, aufsteigenden Höhen. Wie es die Ortsteile Obernbibert und Unternbibert schon verlauten lassen, fließt neben der Methlach auch die Bibert durch die Ansiedlungen. Vom „Weinberg“ aus, der nördlich von Rügland liegt, hat man einen sehr guten Blick auf das Wasserschloss und den Ort selbst. Mit Schlosspark, Gärtnerhaus und Forsthaus reiht es sich fürstlich in das fränkische Dorf ein. Damals gehörte es den Herren von Vestenberg, einem fränkisch-schwäbischen Adelsgeschlecht, bis es im Jahre 1584 Hans von Vestenberg an seinen Cousin Ernst von Crailsheim veräußerte. Bis heute ist das Schloss im Besitz der Freiherren von Crailsheim. Das Obergeschoss des Schlosses beherbergt deshalb ein Familienmuseum der Crailsheimer. Noch nie wurden Einrichtungsgegenstände oder Bilder entfernt, eher kommen Gegenstände aus anderen Schlössern der Freiherren nach Rügland. Am Hang des Rosenberges steht ein Mausoleum am Waldrand mit dem Grabgelege der Familie von Crailsheim. Nicht weit davon hinterließen aber auch die Herren von Vestenberg ihren Fußabdruck. Auf einem Bergvorsprung thront die Ruine Rosenberg, eine ehemalige Burganlage, die wohl im Bauernkrieg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Landschaftlich gibt es neben geschichtsträchtigen Gebäuden auch ökologisch wertvolle Streuobstwiesen, Magerrasen an den Hängen oder Waldflächen auf dem Rosen- und Hohen Berg. Zum Baden und Erfrischen bieten sich besonders die Landschaftsweiher in Rügland und Unterbibert an.