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Wettringen

Einwohner: 1000

Fläche: 21,41 km2

Ortsteile: Wettringen, Grüb, Obergailnau, Reichenbach, Untergailnau

Nahe dem Ursprung der Tauber, liegt die Gemeinde Wettringen. Sie schmiegt sich an den Fuß der Frankenhöhe an der Grenze von Bayern und Baden-Württemberg. Umgeben von bewaldeten Hügeln, im malerische Tal, wurden Siedler damals sesshaft. Nicht verwunderlich in dieser idyllischen Landschaft. Der Gailnauer und der Oestheimer Berg – zwei der bewaldeten Hügel, sind auch Teil eines FFH-Gebietes. Dort kann man noch Waldbestände erleben, wie sie typisch für die Frankenhöhe sind. Das gefällt besonders den zwei seltenen Fledermausarten, der Bechsteinfledermaus und dem großen Mausohr. Zwischen den Hügeln, auf einem Plateau liegt der Ortsteil Obergailnau. Dort ist ein Felssturz zu sehen, der durch einen Abriss im Schilfsandstein entstand, wodurch der Gailnauer Schlossberg auf einer Länge von 200 Metern um 10-15 Meter absank. Auch interessant anzuschauen ist der Burgstall bei Obergailnau. Auf der Waldlichtung stand damals eine Höhenburg, die wie viele andere Burgen an Rothenburg verkauft wurde und im Zuge der Territorialpolitik geschleift wurde. Heute ist zwar so gut wie nichts mehr von der Burg übrig, es lohnt sich aber einen Blick in die Geschichte zu werfen. Selbst kann man die Umgebung der Gemeinde am besten entlang des Wandererlebnispfades von Wörnitz nach Wettringen erkunden. Start ist beim Waldklassenzimmer in Wörnitz und entlang von verschiedenen Themen über die Natur, führt der Pfad durch Obergailnau zu einem Fledermauskeller. Dieser war ursprünglich ein Bierkeller und dient jetzt als Quartier für die nachtaktiven Flugkünstler. Weitere Highlights von Wettringen sind außerdem zum einen ein Badeweiher direkt am Waldrand, der jährlich stattfindende Vieh- und Krämermarkt, ein Heimatmuseum im Dorf und die Wehrkirche in Wettringen mit Schnitzaltar des bekannten Künstlers Tilman Riemenschneider.